water spacer
line
in general
arrow
ALLGEMEINE INFO
MATERIAL
RETTUNGSGERÄTE
LITERATUR
PARTNER
FÖRDERUNG
MEDIATHEK
line
in case of
arrow
ERLÄUTERUNG
ANMELDEROUTINE
ZIELKLINIKEN
line
medical
arrow
THERAPIE
line
LÜDOG
LINKS
KONTAKT
IMPRESSUM
SEARCH

Logo: Lübeck Stadt der Wissenschaft 2012 Hanse trifft Humboldt


space

THERAPIE

Guidelines, Lehrfilme, Materialen und Checklisten für eine erfolgreiche Therapie.


ERC GUIDELINES 2015: AKZIDENTELLE HYPOTHERMIE

Die neuen Reanimationsrichtlininen des European Resuscitation Council (ERC) wurden am 15. Oktober 2015 veröffentlicht, welche die wissenschaftlich basierte Durchführung und Umsetzung der Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) beschreiben.

Diese Reanimationsrichtlininen behandeln das Thema der akzidentellen Hypothermie sehr detailliert in sieben Abschnitten und ersetzten die bisherigen Richtlinien von 2010:

  1. Definition.
  2. Diagnose.

  3. Entscheidungshilfe zur Wiederbelebung.
  4. Wiederbelebung.

  5. Herzrhythmusstörung.

  6. Wiedererwärmung.

  7. Lawinenverschüttung.

Quelle: ERC Guidelines 2015

 


LEHRFILM: KREISLAUFSTILLSTAND BEI UNTERKÜHLUNG

Wiederbelebung auf See

Kreislaufstillstand bei Unterkühlung

Länge: 10 Minuten. Jahr: 2002. Produktion: Andreas Wulf. Regie und fachliche Beratung: Dr. Wolfgang Baumeier; SARRRAH®-Projekt; Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, UKSH, Campus Lübeck. Mitwirkende: Tom Koethe; DGzRS.

 

 

 


VORGEHALTENE MATERIALIEN ZUR REANIMATION BEI HYPOTHERMIE - IM DEUTSCHEN MARITIMEN SAR-DIENST

  • Combitubus®-SARRRAH®-Kit Schaufeltrage; Marine-Korbtrage oder DGzRS-Bergungstrage.
  • Sauerstoff und Sauerstoff-Demandventil.

  • Patienten-Isoliersack.

  • Beatmungsbeutel mit Maske.

  • ACD-Thorax-Saugglocke (ACD-CPR) System Dr. Block zur Herzdruckmassage.

  • Combitubus®-SARRRAH®-Kit zur Wiederbelebung bei Unterkühlung.

 


CHECKLISTE FÜR DEN RETTUNGSDIENST

  1. Isolieren gegen weiteren Wärmeverlust.

  2. Immobilisieren: flach lagern, nicht bewegen.

  3. Vitalcheck: Atem-, Bewußtseins- und Kreislaufkontrolle.

  4. Sauerstoff, wenn möglich, warm und angefeuchtet.

  5. Keine aktive Wärmezufuhr (Ausnahme bei Kältezittern), auf hoher See Funkarztberatung einholen!

  6. Feststellung des biologischen Todes nur bei entsprechenden Gewebeveränderungen oder Verletzungen, andernfalls immer kontinuierliche Wiederbelebungsmaßnahmen bis zum Erreichen der Herzlungenmaschine in der geeigneten Zielklinik.

  7. Bei kritischen Patienten frühzeitig geeignete Zielklinik informieren (SARRRAH®-Zielkliniken im Bereich Norddeutschland).